



Besucher ab dem 11.11.2007
© Copyright 2007 Sabine Fischer

Mitglied in der
Gesellschaft für
Haustierforschung


Nahrung suchen =
jagen =
Überleben sichern
gemeinsam in Sicherheit leben, er-
die Voraussetzung für Nahrungs-
die eigenen Gene er-
Instinktkreis
Jagdinstinkt: Entgegen der landläufigen Meinung, nur noch Jagdhunde besäßen ihn bzw.
man habe ihn mittlerweile „weg“gezüchtet, muss klipp und klar gesagt werden: Jeder
Hund -
sozialer Rudelinstinkt: Er ist der bei Menschen am beliebteste Instinkt, da er den
Hund zu einem sozialen und hoch kommunikativen Lebewesen macht und ihn so in hohem
Ausmaß zum Zusammenleben mit den Menschen befähigt -
Territorialinstinkt: Ein eigenes Revier ist für Hunde die Voraussetzung, genügend
Beutetiere bzw. Nahrungsressourcen zur Verfügung und eine Sicherheitszone für die
Aufzucht ihrer Nachkommen zu haben. Es ist also ein für das gesamte Rudel (über)lebenswichtiges,
durch Markieren gekennzeichnetes Gebiet, in welchem Rudelfremde prinzipiell unerwünscht
sind und daher auch nicht geduldet werden können, denn: Was oder wem nützt ein eigenes
Gebiet, das nicht wirksam geschützt und verteidigt werden darf? In der Natur ist
es Aufgabe des ranghöchsten Paares und insbesondere die des Rüden, die territorialen
Grenzen zu kontrollieren und für den Schutz, das Wohlergehen der eigenen Familie
zu sorgen. Es liegt nicht in seinem Interesse und er freut sich nicht darüber, Rudelfremde
dort anzutreffen, und ebenso wenig will er mit diesen spielen. In unserer Gesellschaft
müssen Hunde in einem für sie weitgehend unnatürlichen Umfeld leben, wo man sie -
Sexualinstinkt: Er dient der Weitergabe eigener Gene. Hunden geht es nicht pauschal um die Erhaltung ihrer Art, sondern ausschließlich um das eigene Rudel. Innerhalb des Rudels steht die Sexualität in engem Zusammenhang mit dem sozialen Status eines Tieres: Es ist in der Regel das Privileg des ranghöchsten Paares, sich fortzupflanzen. Da die anderen Rudelmitglieder für die effektive Aufzucht der Welpen benötigt werden, ist es nicht sinnvoll, dass sie eigene haben. Somit liegt es auch nicht im Interesse eines Rudels oder Hundes, die Nachkommen rudelfremder Hunde zu pflegen oder die Nahrung mit ihnen zu teilen; den viel zitierten „Welpenschutz“ gibt es also nicht.
Während Hunde jedoch in freier Natur die Möglichkeit besitzen, ihr Rudel zu verlassen, um eine eigene Familie zu gründen, wird ihnen diese Möglichkeit von uns Menschen verwehrt: betroffene Hunde werden eingeschlossen, weggesperrt. Es bleibt die Frage, wie sie sich dabei fühlen.
Fazit:
Die natürlichen Instinkte/Bedürfnisse des Hundes stehen also prinzipiell im Konflikt mit der menschlichen Lebensweise und insbesondere mit den Anforderungen unserer modernen Gesellschaft gegenüber Hundebesitzern, denn es wird – verständlicherweise – nicht akzeptiert,
dass Hunde andere Menschen und/oder die Hunde anderer Menschen angreifen
dass Hunde selbständig jagen und dabei Wild verletzen bzw. es töten
dass Hunde Fahrradfahrer, Jogger usw. jagen oder verjagen
usw.
Nicht selten sehen sich Hundebesitzer dadurch genötigt, im Umgang mit ihrem Hund zu Maßnahmen und Mitteln zu greifen, die sie eigentlich gar nicht anwenden möchten, es aber dennoch tun, weil sie glauben, keine andere Wahl zu haben. Permanentes Schimpfen ist an der Tagesordnung und belastet die Beziehung.
TEAM.H. Mensch & Hund zeigt Ihnen andere, für Mensch und Hund sinnvolle Möglichkeiten auf, wie Sie innerhalb dieser gesellschaftlichen Rahmenbedingungen entspannt mit Ihrem Hund leben und dabei Spaß haben können.
Mit diesen 4 Instinkten, dem Erbe des gemeinsamen Stammvaters, des Wolfs, wird nach
wie vor jeder Hund gebo-
Die einzelnen Instinkte können nicht getrennt voneinander betrachtet werden – sie
bilden eine Einheit und beein-
Aus diesen 4 Instinkten ergeben sich auch die natürlichen Grundbedürfnisse des Hundes. Ignoriert, unterdrückt oder bekämpft man diese Bedürfnisse, so missachtet man die Natur des Hundes; nicht erfüllte Grundbedürfnisse führen auf Dauer zu Frust und in Folge zu Aggressionen oder Krankheiten.
